Die „Truderinger“ im Jahr 1906
ab 18. September 2008 in „Neubesetzung“
Eine kurze geschichtliche Einführung über die
Truderinger-Bauernkapelle
von Kremsmünster:
Trudering ist ein Stadtteil von München.
Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand in der bayrischen Hauptstadt
die erste „original Truderinger Bauernkapelle“.
Diese Kapelle machte volksmusikalisches Kabarett
auf hohem Niveau.
Politische Ereignisse wurden trotz sanfter Zensur
kabarettmäßig dargestellt.
Nur den Kaiser (Majestätsbeleidigung)
und die Kirche ließ man ungeschoren.
Im gesamten Bayrischen Raum, sowie im
Land ob der Enns, fand dieses Ensemble zahlreiche Nachahmer.
Allerdings nur in bürgerlichen Kreisen,
obwohl man sich als Bauernkapelle, verkleidet präsentierte.
Wir, die Kremsmünsterer Truderinger, die bei Gartenkonzerten,
Hochzeiten, Faschingveranstaltungen und ähnlichem auftreten,
ziehen natürlich auch lokale Ereignisse durch den Kakao,
mit Gstanzln, unter anderem von Franz Hönig.
Neben Franz Hönig tauchen als Mitglieder
auch heute noch bekannte Namen wie
Lechner, Merzeder, Meinschad und Herwerthner auf.
Der erste Weltkrieg führt schließlich zum abrupten Ende
der Truderinger bis zum 27. Oktober 2007.
Am Franz Hönig Abend traten wir
in folgender Neubesetzung auf:
Kapellmeister: Rudi Lughofer
Flügelhorn: Roland Hiebl
Klarinette: Werner Mairhuber und Bernhard Radhuber
Tenorhorn: Gerald Ölsinger
Tuba: Walter Kronsteiner
Geige: Johannes Strauß u. Sebastian Wessely
Bratsche und Kontrabass: Volker Derschmied
Gitarre: Rudi Kautny
Kleine Trommel: Kenneth Boldog
Große Trommel: Rudi Lughofer